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Tierarten-
bestimmung


Probenröhrchen

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Probenauswertung

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Grafik einer Probenauswertung


Tierartendifferenzierung in Lebens- und Futtermitteln

Die Bestimmung von Tierarten in verarbeiteten Lebensmitteln aus Gründen der Qualitätssicherung und im Hinblick auf BSE hat nach wie vor große Aktualität. Weiterhin ist die Bestimmung von Tierarten auch für einen wirkungsvollen Artenschutz von großer Bedeutung.

Die zurzeit durchgeführten Verfahren beruhen entweder auf immunologischen Untersuchungen wie z. B. ELISA-Tests, durch Detektion Tierart-spezifischer Proteine oder durch Vervielfältigung und Nachweis entsprechender Tierarten-spezifischer Gene mittels Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) sowie durch die Kopplung beider Verfahren. Diese Methoden weisen jedoch erhebliche Nachteile auf:

  • Gefahr der Kreuzreaktionen beim ELISA-Test und damit die Generierung falsch-positiver Ergebnisse
  • In stark verarbeiteten Lebens- und Futtermitteln sind die Tierart-spezifischen Proteine teilweise völlig degradiert und dadurch einem Nachweis entzogen
  • Bisherige PCR-Methoden sind langwierig und umständlich, da für jede Tierart jeweils getrennte Reaktionen durchgeführt werden müssen
  • Keine umfassende Analyse von Lebens- und Futtermitteln möglich. "Man findet nur das, wonach man sucht."      

Weitere Nachweise mittels "Fingerprinting"-Technologien, wie z. B. der Analyse durch Restriktions-Fragment-Längen-Polymorphismus (RFLP) sind zwar schnell und universell auf eine Vielzahl von Tierarten anwendbar, versagen jedoch meist bei der Anwesenheit von mehr als zwei Tierarten in einer Probe.

Am Fraunhofer IME wurde aufgrund dieser Nachteile eine Methode entwickelt, die, basierend auf der RFLP, den Speziesnachweis in allen bisher untersuchten Lebens- und Futtermitteln erlaubt. Mittlerweile können mehr als 40 Spezies sicher nachgewiesen werden, und es werden ständig mehr.

Welche Tierarten können nachgewiesen werden?


Beispiele (pdf-Dateien)


 
Ein neuer Ansatz zur Tierartendifferenzierung in Lebens- und Futtermitteln

Ansprechpartner


 
Dr. Björn Seidel

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